Ein Hund – nicht nur ein Tier, sondern ein Familienmitglied.

Durch unsere lange gemeinsame Geschichte – der Hund wurde bereits vor 10.000 Jahren domestiziert – hat sich eine tiefe Verbundenheit zwischen Mensch und Hund entwickelt. Hunde sind wie Menschen sehr soziale Wesen. Zuneigung, sozialer Kontakt und Beschäftigung ist für einen Hund genauso wichtig, wie für ein Menschenkind.

Die Entscheidung, ob man einen Hund in die Familie aufnimmt, sollte eine Entscheidung für das ganze Leben des Hundes sein. Wie schon der große Naturforscher und Nobelpreisträger Konrad Lorenz treffend formulierte, ist „die Treue eines Hundes ein kostbares Geschenk, das nicht minder bindende moralische Verpflichtungen auferlegt, als die Freundschaft eines Menschen“. Gibt man einen Hund wie ein Spielzeug, dessen man überdrüssig geworden ist, weg, muss man sich im Klaren sein, dass er leidet wie ein Mensch.

Stellen Sie sich also früh genug folgende Fragen:

-    Bin ich bereit, die Verantwortung für ein Hundeleben lang zu übernehmen?

-    Haben wir genug Platz in unserer Wohnung, in unserem Haus?

-    Hat untertags jemand genug Zeit, um die Bedürfnisse des Hundes (Auslauf, Beschäftigung etc.) zu erfüllen?

-    Was geschieht mit dem Hund während des Urlaubs?

-    Bin ich bereit, bei der Wohnungseinrichtung oder im Auto so manche Abstriche zu machen (angenagte Teppiche, Hundehaare auf der Lieblingsdecke, Kratzer am Türrahmen)?

-    Bin ich bereit, mit dem Hund zu arbeiten (Hundeschule o.ä.)? Wie Kinder brauchen auch Hunde eine konsequente Erziehung. Je besser die Erziehung, desto angenehmer das Zusammenleben von Mensch und Hund.

-    Gibt es Allergien auf Hundehaar bei einem Familienmitglied?

Wenn Sie diese Fragen nicht alle zufrieden stellend beantworten können, sollten Sie keinen Hund anschaffen. Wenn Sie sich allerdings für einen Hund entscheiden, dann werden Sie es nicht bereuen. Die Freude, die so ein vierbeiniges Fellbündel für die ganze Familie mit sich bringt, wiegt alles andere auf.

Lisa (16) und Sofia (11) sind sich einig: „Unser Juri ist der treueste Freund, den man sich vorstellen kann.“ Ihre Mutter, Eveline Hefel ergänzt: „Kinder bekommen durch ein solches Haustier einfach einen ganz anderen Bezug zur Natur.“ Und auf die Hygiene im Haus angesprochen: „Etwas mehr Arbeit verursacht er schon. Aber das nehme ich gerne in Kauf.“

7 Gründe für einen Hund:
1.    Von allen Haustieren ist der Hund aufgrund seines sozialen Verhaltens dem Menschen am nächsten.
2.    Ein Hund ist der treueste Freund.
3.    Kinder lernen Verantwortung für ein anderes Lebewesen zu übernehmen.
4.    Ihr Kind findet im Hund Trost und Möglichkeiten zum Kuscheln
5.    Wer einen Hund hat, lebt gesünder, weil er sich mehr bewegt.
6.    Ein Hund schafft soziale Kontakte. Vor allem schüchterne Menschen profitieren davon.
7.    Tiere wirken beruhigend.



Kinder und Hunde – ein tolles Gespann

Für Kinder gibt es wohl kaum etwas spannenderes, als mit einem Hund aufzuwachsen. Sie lernen Verantwortung für ein anderes Geschöpf zu übernehmen und haben einen treuen Freund und Begleiter während ihrer gesamten Kindheit. Dabei ist es wichtig, gerade für unerfahrene Familien, auf die richtige Wahl des Hundes zu achten. Nicht alle Hunde sind für Kinder und unerfahrene Hundehalter geeignet. Kommt ein Hund schon als Welpe in eine Familie, wird die Bindung sicher tiefer. Wenn Sie überlegen, einen Hund in Ihre Familie aufzunehmen, empfiehlt es sich auf jeden Fall, vorher mit einer Tierärztin oder einem Fachmann zu reden.


Senioren und Hunde – Gefährten im Alter

Dass ein Hund vor allem auch im Alter einen hohen Stellenwert im Leben eines Menschen einnehmen kann, ist unbestritten. Er ist Gefährte, bringt Freude und Leben ins Haus und vermittelt ein Gefühl der Sicherheit. Durch einen Hund erlebt man täglich viele schöne Kleinigkeiten. So hat man auch in der Pension eine Aufgabe, die einen mit Freude erfüllt. Man kommt täglich aus dem Haus und die Bewegung tut nicht nur dem Hund gut. Die Zuwendung bekommt man tausendfach zurück.